Stimmt es, was in dem Internet gesagt wird? Dass das Jahr 2016 zu viele Größen dahin rafft? Wie dem auch sei: Bud Spencer prügelt sich nun auch im Himmel.
Ach, ich erinnere mich, als wenn es gestern gewesen wäre: Als Kind am Wochenende vor der Glotze zu sitzen, ähm, so nannte man damals mitunter ein Fernsehgerät, und den beiden Haudegen Bud Spencer und Terence Hill dabei zuzusehen, wie sie die Bösewichte dieser Welt übers Knie legten.
Meine Eltern hatten immer einen guten Blick darauf, welche Filme zu meinem Alter passten. Die netten Prügelfilme durfte ich aber schon ganz früh ansehen. Ein Grund dafür mag gewesen sein, dass trotz der rohen Gewalt nie Blut floss und auch nie jemand starb – jedenfalls nicht zu offensichtlich.
Die beiden kämpften außerdem immer für das Gute. Auch wenn sie das manches Mal gar nicht vor hatten und eher aus Versehen in diese Rolle geschubst wurden. Und: Es gab wegen der witzigen Dialoge und Sprüche immer was zu lachen.
Zum Glück werden die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill häufig wiederholt. Ich bin dann wieder Kind, lümmele auf der Couch herum und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn die Bösen ihre berühmten Ohrfeigen bekommen.
Mach’s gut, Plattfuß.
Übrigens: Der Podcast „Young in the 80s“ hat den beiden Fernsehstars eine komplette Folge gewidmet. Zwei Stunden Schwelgen in Erinnerungen! Ich kann nicht nur diese Folge, sondern den gesamten Podcast wärmstens empfehlen.
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